STROMANBIETER VERGLEICHEN

Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl an.
kWh
NEUKUNDENBONUS

Startseite/Service

15.06.2015

Neue Netze braucht das Land

Erneuerbare Energien: Kupfer spielt bei der Stromverteilung eine wichtige Rolle

(djd/pt). Strom aus erneuerbaren Energien ist auf dem Vormarsch: Mit Sonne, Wind und Wasser werden zunehmend Quellen genutzt, die nicht zu versiegen drohen und uns mehr Unabhängigkeit von den Energieträgern Öl, Gas oder Kohle geben. Im Prinzip könnte die Natur schon heute weit mehr Energie liefern, als wir benötigen - ein Problem stellt aber die Verteilung und die zeitliche Abhängigkeit dar. Denn die Sonne scheint ausgerechnet nachts nicht, also genau dann, wenn man sich Licht und Wärme wünscht. Und auch der Wind richtet sich nicht nach dem Energiebedarf.

Leistungsstärkere Stromverteilung

"Vernetzung" heißt das Zauberwort, wenn es um die sichere Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien geht.
Foto: djd/DKI/Siemens AG"Vernetzung" heißt das Zauberwort, wenn es um die sichere Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien geht. Foto: djd/DKI/Siemens AG

Ein wichtiger Faktor, um trotz der schwankenden Erträge aus Sonne, Wind und Wasser eine sichere Versorgung zu erreichen, sind die Stromnetze. Leistungsstärker, dichter geknüpft und besser vernetzt müssen sie in Zukunft sein, damit beispielsweise Strom aus der Nordsee je nach aktueller Wetterlage verteilt und verlustarm in die industriestarken Regionen transportiert werden kann. Ein wichtiger Werkstoff für den Transport von Strom ist Kupfer. Das Material besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit nach Silber - es entstehen beim Transport über weite Strecken demnach weniger Verluste. Zugleich ist Kupfer so robust und flexibel, dass die Stromleitungen entsprechend sicher und stabil sind. Unter www.copperalliance.de gibt es mehr Informationen über die Bedeutung von Kupfer für das Gelingen der Energiewende. Technische Informationen finden Sie zudem auf www.kupferinstitut.de

Fast unbegrenztes Leben

Vor allem aber wird Kupfer im Unterschied zu fossilen Brennstoffen nicht "verbraucht". Denn Kupfer hat ein nahezu unbegrenztes Leben: Es lässt sich immer wieder einschmelzen und zu neuen Produkten verarbeiten, ohne dass seine Qualität darunter leidet. Trotz des wachsenden Kupferbedarfs in der Stromverteilung und der Energieerzeugung werden die Kupfervorräte für die Sicherung der Energiezukunft daher nicht ausgehen.

Damit der Strom aus Sonne, Wind und Wasserkraft auch dorthin gelangt, wo er gebraucht wird, sind dichter geknüpfte und leistungsstärkere Stromnetze nötig.
Foto: djd/DKIDamit der Strom aus Sonne, Wind und Wasserkraft auch dorthin gelangt, wo er gebraucht wird, sind dichter geknüpfte und leistungsstärkere Stromnetze nötig. Foto: djd/DKI

Keine Windkraft ohne Kupfer

(djd). Mehrere hundert Kilometer Kupferdraht können sich in den großen Ringgeneratoren verbergen, mit denen Windräder Bewegungsenergie in Strom umsetzen. Pro Windrad summiert sich der Kupferbedarf in großen Offshore-Windanlagen damit auf bis zu 30 Tonnen. Eine Tonne Kupfer spart dabei bis zu 300 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energien - das ist bereits im ersten Jahr etwa das 150-fache der Energie, die für die Herstellung des Kupfers aufgewendet wird.