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06.12.2014

Heimliche Stromfresser im Heizungskeller aufspüren

Kleine Pumpe, große Wirkung: Eine alte Heizungspumpe durch ein neues Hocheffizienzmodell zu ersetzen, rechnet sich in der Regel in wenigen Jahren durch die enorme Stromersparnis.
Foto: djd/WILOKleine Pumpe, große Wirkung: Eine alte Heizungspumpe durch ein neues Hocheffizienzmodell zu ersetzen, rechnet sich in der Regel in wenigen Jahren durch die enorme Stromersparnis. Foto: djd/WILO

Hocheffizienz-Heizungspumpen entlasten die Stromrechnung um bis zu 90 Prozent

(djd/pt). Alte Glühbirnen finden sich heute in kaum einem Haushalt mehr, seit moderne LED-Leuchten mit etwa einem Zehntel des Stromverbrauchs helles und angenehmes Licht spenden. Doch im Heizungskeller vieler Häuser führen alte Heizungspumpen weiterhin ihr Schattendasein - und belasten die Haushaltskasse um ein Vielfaches mehr als veraltete Beleuchtungen. Denn oft gelten Heizungspumpen, die zehn Jahre und älter sind, aber nicht selten auch jüngere Modelle als echte Stromfresser. Clevere Hausbesitzer zeigen der alten Pumpe daher die rote Karte und lassen sie bei nächster Gelegenheit austauschen.

Rote Karte für alte, ungeregelte Heizungspumpen

Die Ersparnisse durch eine Pumpentechnik auf dem neuesten Stand rechnen sich: Bis zu 90 Prozent weniger verbrauchen moderne Hocheffizienzpumpen im Vergleich zu alten, ungeregelten Pumpen. In Zahlen ausgedrückt, kann sich das auf eine Stromkostenersparnis von bis zu 166 Euro pro Jahr summieren, wie der Pumpenhersteller Wilo ausgerechnet hat. Immerhin können alte Modelle mehr als zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts ausmachen und verbrauchen damit mehr als andere Hauptverbraucher wie Elektroherd oder die "Dauerläufer" Kühl- und Gefrierschrank.

Vom Stromfresser zum Stromsparer: Alte Heizungspumpen belasten die Energierechnung unnötig.
Foto: djd/WILOVom Stromfresser zum Stromsparer: Alte Heizungspumpen belasten die Energierechnung unnötig. Foto: djd/WILO

Neue Technik rechnet sich meist nach wenigen Jahren

"Ein Pumpentausch rechnet sich in der Regel binnen weniger Jahre", meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Verantwortlich für den deutlich geringeren Verbrauch ist bei Modellen wie der "Wilo-Stratos Pico" zum einen die geringe Leistungsaufnahme ab drei Watt. Zum anderen passen sich die neuen Pumpen an den tatsächlichen Bedarf an und regeln ihre Leistung lastabhängig.

Viele alte Pumpen laufen dagegen rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr auf Volllast. Unter www.wilo.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema.

Heizungspumpe austauschen: Schnell und einfach mit dem Heizungsfachmann

Der Austausch einer alten gegen eine neue hocheffiziente Heizungspumpe ist jederzeit mit geringem Aufwand möglich, da er keine größeren Eingriffe ins Heizungssystem erfordert. Am einfachsten ist es, direkt einen Termin mit dem Sanitär-Heizung-Klima-Handwerker auszumachen oder den Pumpentausch im Rahmen der jährlich fälligen Heizungsinspektion und -wartung durchzuführen. Der Heizungsfachmann kann auch erkennen, wie alt die vorhandene Pumpe ist und wie sinnvoll ein Austausch ist.